Forschung
Die klinisch orientierte Forschungstätigkeit betrifft vor allem die Teilnahme an multizentrischen nationalen, teilweise auch internationalen Studien zur Optimierung multimodaler Therapien (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie). Im Rahmen der schweizerischen Gesellschaft für klinische Forschung (SAKK) werden dabei vor allem neoadjuvante Konzepte umgesetzt (Strahlen- und Chemotherapie vor geplanter Operation).
Die Möglichkeiten moderner Bestrahlungstechniken werden im Rahmen von präklinischen und klinischen Studien überprüft. Hierbei geht es vor allem um die intensitätsmodulierte und die stereotaktische Strahlentherapie von Tumoren des Kopfes und des Körperstammes.
Die Klinik ist auch im wissenschaftlichen Gremium deutschsprachiger Fachzeitschriften vertreten.
Physikalisch-technische Forschungen werden vor allem im Rahmen interdisziplinärer Zusammenarbeiten mit zahlreichen lokalen, regionalen und auch internationalen Arbeitsgruppen durchgeführt. Dabei werden Untersuchungen zur Dosiskontrolle, zu Organdosen und effektiven Dosen sowie zum Strahlenschutz erfolgreich bearbeitet.
Aus den medizinischen Forschungstätigkeiten des akademischen Personals des Institutes für Radioonkologie resultieren regelmäßig Publikationen in nationalen und internationalen Journalen und Büchern sowie zahlreiche Vorträge auf Fachkongressen im In- und Ausland. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird im Rahmen von Dissertationen gefördert.